Brandschutzerziehung - Warum???

Wie viele Kinder können heute noch sicher mit Streichhölzern umgehen?

Wie viele Kinder dürfen das "Zündeln" unter Aufsicht eines Erwachsenen üben?

Wie viele Eltern scheuen vor diesem Thema aus Angst zurück, weil sie befürchten, dass sich die Kinder durch heimliches Zündeln in Gefahr bringen?

Meistens endet das Thema Feuer mit dem Verbot: "Zünde nie alleine eine Kerze oder sonst etwas an!"

Und schon ist er da: Der Reiz am Verbotenen!


Die Versicherungskammer Bayern hat 2006 eine Umfrage unter zündelnden Kindern und Jugendlichen gemacht. Auf die Frage, warum sie etwas in Brand gesteckt haben antworteten


38 % aus Interesse wie es brennt

25 % aus Langeweile

15 % aus Zorn und Wut

22 % machten keine Angaben.


Das Schlimmste an diesem Verhalten ist, dass jährlich 200 Kinder bei Bränden, die durch Kinder und Jugendliche verursacht wurden, sterben müssen.


Statistiken der Versicherungskammer Bayern und der Landesbrandversicherung zeigen, dass, seit die Brandschutzerziehung/ Brandschutzaufklärung ins Leben gerufen wurde, die Anzahl von durch Brände verletzten und toten Kindern und die Schadenshöhen rückläufig sind.

Sicherlich hat das die Brandschutzerziehung nicht allein geschafft, aber in Zusammenarbeit mit allen, Eltern, Erziehern und Lehrern, ist der Erfolg sicher an diesen Zahlen zu messen.

Wenn wir gemeinsam den Kindern und Jugendlichen zeigen, wie sie mit Feuer umgehen und sich im Notfall verhalten müssen und das mit ihnen praktisch üben können, dann wissen sogar schon Kindergartenkinder, wie sie in einer Gefahrensituation reagieren sollen.


Denn jedes verletzte oder tote Kind, ist eines zu viel!



Kreisbrandinspektion

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Alois Schraufstetter

Kreisbrandrat