Aktuelles aus den Feuerwehren der Kreisbrandinspektion

 

Gemeinschaftsübung der Jugend

 

 Am Samstag, 16. Juni, trafen sich einige Jugendfeuerwehren zu einer Gemeinschaftsübung bei Ruckasing an der Donau, bei der vor allem der Spaß nicht zu kurz kommen sollte. Mit dabei waren die Boote der Feuerwehren aus Niederalteich, Deggendorf, Pankofen und vom THW Deggendorf.

 

"Roter Eber" - Katastrophenschutzübung im Landkreis Cham

 

Die größte je im ostbayerischen Raum durchgeführte Katastrophenschutzübung fand am 8. und 9. Juni in Chamerau / Lkr. Cham statt. Daran nahmen insgesamt ca. 2.500 Hilfskräfte vom Rettungsdienst, dem THW und der Feuerwehr aus der Oberpfalz, Oberfranken, Niederbayern und dem Nachbarland Tschechien teil. Insgesamt waren sechs Hubschrauber verschiedener Organisationen im Einsatz.

 

Aus dem Landkreis Deggendorf war das Kontingent Wasser-Förder-System (WFS) - Hydro-Sub dabei.

 

Am Freitag startete das Vorkommando (13 Mann) und Leitung von KBI Erwin Wurzer und KBM Jürgen Kainz nach Chamerau zur Vorbesprechung.Im Bürgerhaus Chamerau, in welchem das Lagezentrum aufgebaut war, wurden alle Einheitsführer in die aktuelle Lage eingewiesen.Ein Großteil des Vorkommandos blieb in der Oberpfalz und übernachtete auf Feldbetten unter freiem Himmel in der warmen Frühsommernacht.

 

Am Samstagfrüh, ab 6.00 Uhr wurde das Landkreis Kontingent Hydro-Sub in Deggendorf auf dem Gelände der Ackerloh aufgestellt, die Datenerfassung übernahm das Personal der UG-ÖEL und der KEZ. Zu unserem Kontingent wurde noch das Landkreiskontingent von Passau hinzugefügt und man startet gegen 7.00 Uhr als geschlossener Verband Richtung Chamerau. Dieser umfasste 13 Fahrzeuge, angeführt vom Kater DEG 10/1 und abgesichert von den beiden Kradfahrern FL Aholming 17/1 und RK Deggendorf 17/1.

 

Am frühen Vormittag traf dann der komplette Verband unter Leitung des Kontingentführers KBM Stefan Wagner im Bereitstellungsraum (Meldekopf 3) in Chamerau ein, wo das Vorkommando bereits wartete.Das Landkreiskontingent umfasste 49 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst.

 

Wir hatten die Aufgabe eine 2500 Meter lange F-Schlauchleitung vom Fluss „Regen“ (375m ü. N.N) nach Roßberg (591,5m ü. N. N) zu errichten. Dafür wurde das in Bayern neu eingeführte Wasser-Förder-Systeme (WFS) der Fa. Hytrans verwendet, bei dem mit sehr hohem Druck und großen Schlauchdurchmessern das Wasser über lange Strecken gefördert werden kann.

 

Die Wasserentnahme am „Regen“ übernahmen die Kameraden aus Passau, welche knapp 1400 m Schlauchmaterial verlegen durften, die restlichen 1100 m Schlauch wurden vom Kontingent aus Deggendorf realisiert.

 

Nach knapp 700 m Förderleitung wurde eine zusätzliche Verstärkerpumpe der Feuerwehr Buttenheim (Lkr. Bamberg) in die Förderstecke zur Druckerhöhung eingebaut. Das Kontingent aus Deggendorf übernahm bei Gillisberg (475m ü. N. N.) die Schlauchstrecke und setzte dort Ihre Verstärkerpumpe ein.

 

Als letzte Verstärkerpumpe bei Kilometer 2,1 (525m ü. N.N.) wurde die, der Feuerwehr Waldmünchen gesetzt. Da diese Pumpe jedoch nach kurzer Zeit ausfiel, musste eine Ersatzpumpe, die Waldmünchner Pumpe ersetzen.

 

Am Einsatzort gab es 2 Problemstellungen, welche kompensiert werden mussten.

 

Der Höhenunterschied von 216 m, welcher dazu führte, dass der Eingangsdruck bei unserer Pumpe teilweise zwischen 3 und 11 bar schwankte und somit es enorm schwierig war eine kontinuierliche Förderleistung sicher zu stellen.

 

Die enge Zufahrts- und Versorgungsstraße, wo es im Begegnungsverkehr und mit der Förderleitung am Straßenrand teilweise enorm eng wurde.

 

Das Hytrans-Pumpenteam um Plattlings Ersten Kommandanten Anton Bachmaier leistete ausgezeichnete Arbeit an diesem sehr heißen Sommertag und konnte alle Schwierigkeiten kompensieren.

 

Von großem Vorteil war das Quad der Feuerwehr Forsthart (FL Forsthart 65/1), welches auf der Förderstrecke die Versorgungsfahrten übernahm.

 

Zum ersten Mal im Einsatz war auch die mobile Tankstelle der Feuerwehr Pankofen, welche unsere Fahrzeuge im Einsatz betankte.

 

Im Laufe des Nachmittags war das Übungsziel erreicht und die komplette Förderleitung mit den 4 Pumpen konnten wieder abgebaut werden. Gegen 16:30 Uhr trat das komplette Kontingent als Verband die Heimfahrt Richtung Niederbayern an und traf am frühen Abend erschöpft und um viele neue Eindrücke reicher in Deggendorf ein.

 

Bericht: Helmut Leberfinger, UG ÖEL

 

Gesamtbericht der Katastrophenschutzübung
Weitere Informationen für Interessierte
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Ehrenabend 2018

 

Der Ehrenabend der Kreisbrandinspektion am 28.04.2018 im Würzingerhaus in Außernzell war eine sehr schöne Veranstaltung. Die Wertschätzung für die verdienten Kameradinnen und Kameraden zeigten auch die Ehrengäste Landrat Christian Bernreiter, Staatsminister Bernd Sibler und MdB Thomas Erndl. Sie dankten in ihren Grußworten den ehrenamtlich tätigen Feurwehrmännern und -frauen und sicherten auch weiterhin ihre Unterstützung für die Belange der Feuerwehren zu. Der Kreisbrandrat Alois Schraufstetter konnte auch stellvertr. Landrat Eugen Gegenfurtner und viele Bürgermeister begrüßen. Der Hausherr, Bürgermeister Michaels Klampfl, berichtete kurz über die denkmalgeschützte ehemalige Taverne, das Bürgerhaus in Außernzell, genannt Würzingerhaus.

 

Insgesamt konnten Kreisbrandrat Alois Schraufstetter, Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Konrad Seis und Landrat Christian Bernreiter folgende Ehrungen vornehmen:

 ·       Landesfeuerwehrverband (3 x Silber, 2 x Gold)

 ·       Deutscher Feuerwehrverband (1 x Bronze, 4 x Silber)

 ·       Landkreisehrenzeichen Steckkreuz: (30 x Bronze, 20 x Silber, 5 x Gold)

 ·       Kreisfeuerwehrverband Medaille: (12 x Bronze, 1 x Silber, 1 x Gold)

 

Die Ehrungen von Landesfeuerwehrverband und Deutschem Feuerwehrverband:

Vorne v. l. Schraufstetter, Berger, Hupfloher, Rothenwöhrer Tim, Seis,

hinten v. l. Wurzer, Süß, Bernreiter, Treske, Rothenwöhrer Judith, Wagner, Bernauer

 

Die Mannschaft der FW Außernzell übernahm dankenswerterweise die Organisation samt Bewirtung. Getränke und Essen wurden vom Kreisfeuerwehrverband gestellt und waren größtenteils gespendet. Der Kommandant der FW Aholming, Armin Zitzelsberger, sorgte für die musikalische Umrahmung.

 

Desweiteren wurde ein neuer Brandschutzerziehungskoffer für den Bereich Schöllnach an Jenny Koch (FW Riggerding) überreicht.

 

Das Schlusswort sprach der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, KBM Konrad Seis. Der Ehrungen wurden mit der Bayernhymne und der Deutschlandhymne abgerundet.

 

 

KEZ-Übung/Funkübung

Am Mittwoch den 18.04.2018 führte die Kreiseinsatzzentrale Deggendorf des Landkreises eine Funkübung im KBM Bereich Jacob – Land 3/3 durch. Unwetter im Gemeindebereich Lalling – unter diesem Motto arbeiteten 15 Einsatzfahrzeuge die 25 Einsätze ab: Baum über der Fahrbahn, Keller unter Wasser und Sichern von losen Bauteilen waren die Einsatzschwerpunkte. Um den Führungskräften KBI Süß (Land 3) und KBM Jacob (Land 3/3) vor Ort im Gerätehaus Lalling einen Überblick über die Schadenslage zu geben, wurden die Lagekarte, der jeweilige Status über die aktuellen Einsätze und die Einsatzkräfte an das Einsatzfahrzeug Kater DEG 12/1 weitergegeben. Das Personal der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG ÖEL) erstellte die Lagekarte und gab sie z. B. über den Außenmonitor (siehe Bild) an die Führungskräfte weiter. Die KEZ bedankt sich bei den eingesetzten Feuerwehren, der UG ÖEL und den Führungskräften für die gute Zusammenarbeit.    (Franz Sigl)

 

Gespenstisches Szenario: Waldbahn nach Baumkollision verunglückt

 

Feuerwehr, BRK, Malteser Hilfsdienst, Bergwacht und THW üben die Rettung von 40 Verletzten aus dem Gleisbereich – 250 Übungsbeteiligte

 

Deggendorf. Bei einer Großeinsatzübung der Hilfskräfte wurde eine nicht alltägliche Schadenslage abgearbeitet: Es wurde angenommen, dass die Waldbahn mit einem großen, über den Schienen liegenden Baum kollidiert ist. Dadurch wurden die rund 40 Passagiere zum Teil schwer verletzt und waren teilweise auch eingeklemmt.

 

"Dieses Szenario ist nicht utopisch, wie ein im letzten Herbst ähnlich verlaufener Unfall belegt“, weiß Kreisbrandinspektor Bernhard Süß: „Der Unfall ist damals glimpflich abgelaufen und hat deshalb für keine großen Schlagzeilen gesorgt“. Eine derartige Schadenslage kann jedoch jederzeit nach einem Sturm im Sommer oder nach Schneebruch im Winter zur Wirklichkeit werden. Da kann es nur von Vorteil sein,  zusammen mit Feuerwehren, Rettungsdienst, Bergwacht und THW unter Einbeziehung der Waldbahn als Eisenbahnverkehrsunternehmen und der Deutschen Bahn als Betreiber des Schienennetzes eine derartige Schadenslage zu beüben. Deshalb hat Bernhard Süß diese Großübung inszeniert und mit den Beteiligten Einheiten nach langwierigen Vorbereitungen auch realisiert.

 

Nachdem am Samstagabend bei der Übung die Waldbahn mit dem Baum „kollidiert“ war, setzte der Triebwagenführer via Zugfunk einen entsprechenden Notruf bei der Notfallleitstelle der Bahn ab. Diese sorgte für die Sperrung des Bahngleises für den weiteren Zugverkehr und damit für ein gefahrloses Arbeiten der Rettungskräfte, die nach Benachrichtigung der Integrierten Leitstelle Straubing von dort nach dem Alarmbild „Verkehrsunfall Zug mit mehreren Verletzten“ alarmiert wurden.

 

Nach dem einsatzmäßigen Eintreffen der ersten Rettungskräfte am Bahnübergang Einkind zwischen Deggendorf und Ulrichsberg wurde festgestellt, dass der Zug in einer Entfernung von rund 600 m vom Bahnübergang zu liegen kam.

 

Den ersten Meldungen von der Unfallstelle entsprechend, wurde durch die Feuerwehren über Schienenrollwagen schweres Rettungsgerät wie Spreizer, Schere und Stromerzeuger an die Einsatzstelle transportiert um die eingeklemmten Verletzten befreien zu können. Was vorher keiner wusste und zu den ohnehin beengten Platzverhältnissen erschwerend hinzukam: Die Rollwagen lösten den Kontakt zum Schließen der Bahnschranken am Bahnübergang aus, was dazu führte, dass die Schranken sich schlossen. Um genügend Platz als Verfügungsraum für die insgesamt rund 60 Einsatzfahrzeuge zu haben, wurde die Sperrung der Kreisstraße DEG 19 durch die Feuerwehren veranlasst.

 

Noch während der Abenddämmerung wurde durch die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit dem THW der ca. 600 m lange Schienenweg bis zum verunfallten Zug ausgeleuchtet. In der Zwischenzeit wurde durch die Sanitätsrettungskräfte eine „Sichtung“ der Verletzten durchgeführt. Hierbei wird je nach Verletzungsgrad entschieden, in welcher Reihenfolge die Verletzten abtransportiert werden.  Diese waren im Vorfeld mit verschiedensten Verletzungen „geschminkt“ worden. Ein nicht alltägliches Bild bot sich Passanten am Deggendorfer Bahnhof, als die 40 Verletzten, teils „blutüberströmt“ in den „Unfallzug“ einstiegen.

 

Zeitgleich versuchte die Bergwacht mit ihren geländegängigen Fahrzeugen weitere Zugangsmöglichkeiten zum Unglücksort im unwegsamen Gelände zu finden und damit auf zusätzlichen Rettungswegen Verletzte zu transportieren und dem Rettungsdienst zu übergeben.

 

Zwischenzeitlich hatte Kreisbrandinspektor Bernhard Süß nach Rücksprache mit der „Führungsgruppe Katastrophenschutz“ am Landratsamt Deggendorf die Einsatzleitung als „Örtlicher Einsatzleiter“ übernommen. Dies bedeutet, dass ihm alle am Einsatz beteiligten Organisationen - außer der Polizei - unterstellt sind. In gemeinsamen Besprechungen wurde die Rettung der Verletzten als Einsatzschwerpunkt koordiniert: Christopher Mürle als Organisatorischer Leiter der Sanitätseinsatzleitung, Stadtbrandinspektor Tim Rothenwöhrer als Feuerwehransprechpartner, Roland Denk als Einsatzleiter der Bergwacht und Thomas Hiendl als Einsatzleiter des THW besprachen in festgelegten Zeitabständen den aktuellen Stand der Rettungsarbeiten und das weitere Vorgehen. Martin Boot als Notfallmanager der Bahn, der sich auch um die nicht erwartete Schrankenproblematik kümmerte, wurde ebenso in den Einsatzablauf mit einbezogen. Auch Bundespolizei und Landespolizei waren vor Ort.

 

Die Verletzten konnten mit den Rollwagen vom Zug zum Bahnübergang transportiert und auf dem zwischenzeitlich eingerichteten Verletztensammelplatz erstversorgt werden. Der Abtransport zum Gerätehaus in Deggendorf als angenommenes Krankenhaus war eine weitere logistische Herausforderung. Auch das Kriseninterventionsteam des Malteser Hilfsdienstes und die Psychosoziele Notfallversorgung mit Torsten Maier waren integriert. Die Feuerwehr beobachtete mit ihrer Drohne das Einsatzgeschehen auch aus der Luft und suchte mit der Wärmebildkamera nach evtl. weiteren Vermissten.

 

Schließlich waren nach gut zwei Stunden alle Verletzten aus dem Zug gerettet, eine organisatorische Meisterleistung aller Beteiligten, auch wenn natürlich da und dort Optimierungsmöglichkeiten von den Führungskräften erkannt wurden. „Wie bei jeder großen Schadenslage dauert es eine gewisse Zeit, bis man einen vollständigen Überblick über die Gesamtsituation hat und die Strukturen geordnet sind“ merkt Bernhard Süß an: „Wir Führungskräfte nennen das die anfängliche Chaosphase“. Dennoch zeigte Süß sich bei der abschließenden Besprechung in der Deggendorfer Feuerwache zufrieden und dankte den rund 250 ehrenamtlichen Übungsbeteiligten für ihre starke Leistung, in der Hoffnung, dass der geübte Ernstfall nie wirklich eintrifft. Es gibt noch deutlich schwierigere Situationen, denn die Waldbahnstrecke hat teils kilometerweit keinerlei seitliche Zuwegungen. Erschwerend kann außerdem hinzukommen, dass bei schlechtem Wetter eine Unterstützung mit Hubschraubern nicht möglich ist.

 

Unter den Übungsbeobachtern waren auch Kreisbrandrat Ali Schraufstetter, Kreisbrandinspektor Erwin Wurzer, weitere Kreisbrandmeister wie auch Robert König aus dem Nachbarlandkreis Regen, Kurt Schwab von der Länderbahn, Dr. Mark Meyer-Mölleringhof (Notarzt) und Christian Utz von der Deutschen Bahn. -bs.

 

Jahreshauptversammlung der Kreisjugendfeuerwehr

 

Am Mittwoch, 27.12.2017 fand die Jahreshauptversammlung im Rettungszentrum Osterhofen statt. Nach der Begrüßung von KBR Ali Schraufstetter folgten die Grußworte von MdL Bernd Sibler und stellvertretendem Landrat Roman Fischer. Anschließend wurde von unserem Kreisjugendwart Johann Scheungrab der Tätigkeitsbericht vorgetragen. Nach dem Kassenbericht von KBM Manfred Ziegler folgten die Ehrungen.

 

Die Ehrennadel der Kreisjugendfeuerwehr in Silber haben erhalten: Fabian Weber, Marco Baumann, Florian Weiß, Daniel Lemberger, Sebastian Koitek, Markus Scholler

 

Die Ehrennadel der Kreisjugendfeuerwehr in Gold haben erhalten: Anton Streibl, Josef Eineder, Thomas Wurm

 

Wir gratulieren den Geehrten recht herzlich!

 

Das Schlusswort sprach KBM und KFV-Vorsitzender Konrad Seis. Wir bedanken uns noch bei unserem KBR Ali Schraufstetter, der im Anschluss an die Versammlung anlässlich seines 60. Geburtstages eine Brotzeit spendiert hatte.

 

 

THL-Lehrgang vom 18. bis 25.11.2017 in Lalling

Insgesamt 24 Teilnehmer aus 6 Feuerwehren unterzogen sich der intensiven Ausbildung beim Lehrgang "Technische Hilfeleistung" in Lalling.

In 25 Ausbildungsstunden wurden durch KBM Jacob theoretisches Wissen und praktische Lösungsansätze vermittelt. Die Lehrgangsteilnehmer mussten auch eine Einsatzübung mit unbekanntem Szenario abarbeiten!

Herzlichen Glückwunsch unserem Ali zum 60. Geburtstag!

Am Samstag, 04.11.2017 fand der Lehrgang PSNV - Erstbetreuer in Hengersberg statt.

 

Immer wieder müssen Feuerwehrleute bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe bei körperlichen Verletzungen zu leisten. Immer häufiger gehört es auch zu den Aufgaben der Feuerwehrkräfte, "Erste Hilfe für die Seele" zu leisten, bis Kräfte der Notfallseelsorge oder des Kriseninterventionsdienstes (KID) vor Ort sind; etwa dann, wenn der Brandleider oder Angehörige von Unfallopfern an die Einsatzstelle kommen.

 

Damit sie auch für diese Aufgabe gewappnet sind, fand im Landkreis Deggendorf zum zweiten Mal eine Fortbildung zum Thema "Erstbetreuer PSNV" statt. Sieben Feuerwehrmänner und -frauen von den Feuerwehren Moos, Lalling darunter KBM Ludwig Jakob, sowie der Werksfeuerwehr Mainkofen bildeten sich in diesem anspruchsvollen Bereich des Einsatzfeldes der Feuerwehren fort.

 

Referent Torsten Maier schilderte zunächst den Aufbau der Notfallseelsorge/Krisenintervention im Landkreis Deggendorf.

 

Er betonte dabei wie wichtig der möglichst frühe Beginn der seelischen Betreuung sei, um späteren sog. Traumafolgestörungen vorzubeugen. Dabei spielen die Einsatzkräfte der Feuerwehr eine wichtige Rolle, da diese häufig als erste vor Ort seien.

 

Wie Gehirn und Körper eines Menschen in einer solchen belastenden Situation reagierten, stand als nächster Ausbildungspunkt auf der Tagesordnung. Neuste Erkenntnisse aus der Psychotraumatolgie wurden dabei in Wort und Bild den Teilnehmern vermittelt. Anschließend gab es einfache und wichtige Tipps wie den Betroffenen in einer solchen Situation geholfen werden kann. Letzter Teil dieser Schulung bildete Tipps zur sog. Psychohygiene, also Informationen darüber, was die Einsatzkräfte nach einem belastenden Einsatz für ihre eigene seelische Gesundheit tun können.

 

Mit der Verleihung der Teilnahmebestätigungen endete diese im Feuerwehrbereich noch recht neue Art der Fortbildung.

 

Herzlichen Glückwunsch unserem KBM Konrad Seis zur Verleihung des Steckkreuzes des Freistaates Bayern für besondere Verdienste um das Feuerlöschwesen. An der Regierung von Niederbayern wurde unserem Koni auch eine Urkunde, unterschrieben vom Innenminister Joachim Herrmann, überreicht.

 

Onlinebericht PNP

 

Brandübungscontainer bei der Feuerwehr Deggendorf

 

 

Knapp eine Woche war der Brandübungscontainer des LFV und der Firma Dräger bei der Feuerwehr Deggendorf stationiert. Dieser ist seit etwa 2 Jahren bayernweit im Einsatz, um Atemschutzgeräteträger zu schulen und ihre bisherigen Erfahrungen rund um den Einsatz von Atemschutz zu vertiefen. 

 

 

In diesem Container wird Holz als Brennmaterial verwendet, um die Feuerwehrleute unter Atemschutz für die typische Rauchentwicklung in einem Zimmer zu sensibilisieren. 

 

Innerhalb drei Stunden werden die Einsatzkräfte neben dem Praxisteil im Container auch in der Theorie geschult. Diese bestand hauptsächlich aus der Brandentstehung, dem Brandverlauf und dem Löschen des Brandes.

 

 

Mehr Information zum Brandübungscontainer: http://www.lfv-bayern.de/service/branduebungscontainer.html 

 

Ehrenabend Kreisfeuerwehrverband und Kreisbrandinspektion

Maschinistenlehrgang in Lailling

 

Lailling. Tragkraftspritzenfahrzeuge, also Fahrzeuge mit einer Pumpe, die man aus dem Fahrzeug herausheben kann, sind besonders bei kleineren Feuerwehren weit verbreitet. Im Vergleich zu großen Löschfahrzeugen kann hier die Pumpe unabhängig vom Fahrzeug auch an schwer zugänglichen Stellen betrieben werden. Aber auch von der Pumpe abgesehen beinhalten diese Fahrzeuge viel Technik, wie Notstromaggregate, Beleuchtungseinrichtungen, Motorsägen, Tauchpumpen, Wassersauger und etliches mehr, die sicher beherrscht werden muss. Hierzu führt die Kreisbrandinspektion Deggendorf Lehrgänge für angehende Maschinisten durch. Einer dieser Lehrgänge fand, mit 11 ehrenamtlichen Teilnehmern, am vergangenen Wochenende in Lailling statt. Kreisbrandmeister Jürgen Kainz und Ausbilder Sebastian Raum von der Feuerwehr Plattling unterwiesen die Teilnehmer aus sieben Feuerwehren zuerst theoretisch. Da Maschinisten die Fahrzeuge im Ernstfall mit Sondersignalen fahren, müssen sie das Straßenverkehrsrecht beherrschen. Ebenso wurden die unterschiedlichen Arten von Feuerlöschkreiselpumpen und die physikalischen Grundlagen besprochen. Im praktischen Teil konnten die Maschinisten, die, in der Theorie gewonnen, Erkenntnisse schließlich am Gerätehaus in Plattling in die Praxis umsetzen. Trainiert wurden die Wasserförderung aus unterschiedlichen Löschwasserentnahmestellen und über längere Schlauchstrecken mit mehreren dazwischengeschalteten Pumpen, sowie der Umgang mit den anderen Geräten in den Fahrzeugen. Wichtig war auch das Erkennen und Beheben von auftretenden Problemen, wie einer mangelhaften Wasserversorgung. Am Lehrgang nahmen teil: Jonas Karpfinger (FF Lailling), Andreas Schmid (FF Niederpöring), Franz Borst (FF Oberpöring), Sebastian Oberhofer, Manuel Fröschl, Manfred Aigner (FF Neutiefenweg), Manuel Weber, Johann Stoiber (FF Tabertshausen), Matthias Schweiger (FF Aicha), Dominic Hartmann, Josef Bugl (FF Steinkirchen).

 

Jugendfeuerwehr erhält Anhänger

Osterhofen 11. April 2016 - Osterhofener Zeitung

 

Darin werden Geräte für Wettbewerbe in ganz Niederbayern untergebracht

 

Osterhofen. Wettkämpfe sind ein wichtiger Bestandteil im Programm der Jugendfeuerwehren – beim Bundeswettbewerb und beim CTIF-Wettbewerb, die sich jährlich abwechseln, haben die Jugendgruppen deutschlandweit die Möglichkeit, sich miteinander zu messen. So können sie ihr Können unter Beweis stellen, Wissen und zudem das notwendige Selbstbewusstsein fürs Leben erlangen. Für diese Wettbewerbe braucht man aber einiges an Equipment. In Niederbayern werden zwei komplette Gerätesätze für beide Wettbewerbsarten seit vielen Jahren durch den Bezirksfeuerwehrverband zentral in Osterhofen vorgehalten. Für die Wettkämpfe auf Niederbayernebene werden diese an den jeweiligen Wettkampfort gebracht, um für alle Teilnehmergruppen die gleichen Bedingungen zu schaffen. Dabei wechselt der Veranstaltungsort jedes Jahr zwischen den kreisfreien Städten und Landkreisen.

 


Um den Transport der Wettkampfgeräte zu erleichtern und um sicherzustellen, dass man auch alle erforderlichen Gerätschaften dabei hat, hatte die Jugendleitung Niederbayern bereits von einigen Jahren beschlossen, einen geeigneten Anhänger anzuschaffen. Bei der Suche nach einer fachgerechten Lösung ergab sich der Kontakt mit der Josef Lentner GmbH, Hohenlinden, einen der führenden Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen. Deren Geschäftsführer Mathias Hausmann gab Unterstützung bei Konstruktion und Aufbau. Herausgekommen ist ein geräumiger Anhänger, der aber mit einem Mehrzweckfahrzeug, das bei den meisten Feuerwehren vorhanden ist, gezogen werden kann.

 


Jetzt können die Jugendfeuerwehren in Niederbayern die Wettbewerbsgeräte komplett und schnell an den jeweiligen Veranstaltungsort transportieren. Die ausrichtende Feuerwehr holt die Geräte mit den neuen Anhänger in Osterhofen ab und bringt sie nach der Veranstaltung wieder zurück.

 


Bezirksjugendwart Robert Anzenberger und sein Team freuen sich über die gefundene Lösung und bedanken sich auch beim den zuständigen Wettbewerbsleiter Manfred Ziegler aus Osterhofen, der nicht nur an der Entwicklung maßgeblich beteiligt war, sondern sich auch um den Unterhalt des Anhängers kümmert. oz 

 

Erstellt: 11.04.2016 RK

Ehrenzeichen für über 70 Feuerwehrler

Deggendorf 11. April 2016 - Osterhofener Zeitung

 

2. Ehrenabend der Kreisbrandinspektion in der Aula des Schulzentrums

 
Deggendorf. Mit einem griffigen Geschichtchen über die Erschaffung des Feuerwehrmannes leitete Kreisbrandrat Alois Schraufstetter den zweiten Ehrenabend der Kreisbrandinspektion ein. „Als Gott den Feuerwehrmann schuf, machte er bereits den sechsten Tag Überstunden“, und er diskutierte mit einem Engel über das Modell eines Feuerwehrmannes – er müsse pflegeleicht, aber nicht aus Plastik sein, Nerven wie Drahtseile haben, Worte des Zuspruchs finden für die Katze auf dem Baum ebenso wie fürs kaputte Auto; zudem brauche er sechs Paar Hände und vier Paar Augen...

 


Nichts sei schöner als Anerkennung im Ehrenamt, sagte Schraufstetter und verband den „Dank für Geleistetes“ mit den Aspekten „Multiplikator für die Zukunft und Ansporn für die Jugend“. Über 70 zu Ehrende von 35 Feuerwehren sowie die Führungskräfte der jeweiligen Feuerwehren, die ersten Kommandanten und die ersten Vorstände, hatten sich am Samstagabend in der Aula des Schulzentrums eingefunden. Auch Politprominenz fehlte nicht: Neben Kultusstaatssekretär Bernd Sibler, Landrat Christian Bernreiter, seinem Stellvertreter Roman Fischer, Günther Pammer als Vertreter von Deggendorfs OB Dr. Christian Moser und eine Reihe von Bürgermeisterkollegen – Schraufstetter begrüßte in der allgemein großen Herrenrunde Jutta Staudinger aus Stephansposching stellvertretend für alle Rathauschefs.

 


„Feuerwehrdienst ist Dienst an der Öffentlichkeit“, lobte Pammer in seinem Grußwort und verwies neben der Anerkennung auch auf den Rückhalt, den die Wehrler in der Familie finden. Wie ernst der Ernstfall ist, war bei der Jahrhundertflut 2013 deutlich geworden, so Pammer; er nannte zudem den Brand eines Wohnhauses am Oberen Stadtplatz vor zwei Jahren, wo die Wehr hervorragende Arbeit geleistet habe.

 


Persönliche Gedanken steuerte Landrat Christian Bernreiter bei: Er erinnere sich gern daran, wie er für 25 Jahre aktive Feuerwehrzeit geehrt wurde; Kameradschaft sei bei der Feuerwehr ein wichtiges Element: Was die Feuerwehren leisten, „ist vom Wert her unermesslich“, zeigte sich Bernreiter „stolz auf die Mannschaft“.

 


Kultusstaatsekretär Bernd Sibler leitete die Übergabe der Flutmedaillen ein. Viele Fluthelfer seien seinerzeit „durchgerutscht“, hatte sich Kreisbrandinspektor Erwin Wurzer an ihn gewandt. Aus einer Kabinettsitzung habe er dann „einen Karton mit Medaillen“ mit nach Plattling gebracht; da Wurzer nicht zuhause war, habe er ihm den Karton einfach vor die Haustüre gestellt. Silber verdeutlichte auch nochmals, wie sehr die Rettungsverbände bei der Flutkatastrophe zusammengehalten haben.

 


Den Abend mit vorbereitet hatte die Deggendorfer Wehr; dafür bedankte sich Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Konrad Seis. Und weil die Feuerwehren nicht nur der Devise „Retten – löschen bergen – schützen“ folgen, sorgte ein „waschechter Kommandant“, Armin Zitzelsberger aus Aholming, für Musikstücke zwischen den Ehrungsblöcken.

 


Die zu Ehrenden rief Kreisbrandinspektor Bernhard Süß auf, ein/zweimal rutschte ihm ein Name durch, der dann später nachgetragen wurde. Die Ehrenzeichenliste beim zweiten Ehrenabend: der Kreisbrandinspektion: Alberting: Hans-Jürgen Bretzendorfer (Bronze), Martin Harlander (Bronze); Neuhausen: Thomas Fischl (Bronze), Engolling: Wolfgang Punzmann (Silber), Josef Weber (Gold), Mietraching: Anton Leinböck (Silber) Gerhard Stallinger (Silber), Egg: Josef Staudinger (Gold). Langenamming: Johann Hasreiter (Gold), Ludwig Jahrstorfer (Gold); Plattling: Christian Lerchenberger (Bronze), Anton Bachmeier (Silber), Günther Fuchs (Gold); Kirchdorf: Johann Schieber (Bronze); Kurt Sebastian (Bronze); Haardorf: Alfred Eiblmeier (Bronze), Josef Weigl (Silber), Josef Schmid (Gold), Johann Weigl (Gold). Ramsdorf: Nepomuk Bär (Bronze), Johann Bär (Gold): Neusling: Klaus Feldmeier (Bronze); Johann Salzberger (Gold), Künzing: Werner Loibl (Bronze), Alfons Bartlsperger (Bronze); Ludwig Aigner (Bronze), Michael Erndl (Bronze), Michael Mahler (Bronze), Johann Aigner (Silber); Wallerfing; Gerhard Heißenhuber (Bronze), Johann Kaufmann (Bronze), Ernst Zellner (Bronze), Max Frank (Gold), Langenisarhofen: Josef Weigl (Silber), Franz Anzenberger (Silber), Michael Würzinger (Gold). Kreisbrandmeister Josef Fritsch (Silber) und Kreisbandmeister Konrad Seis (Gold).

 


Ehrung mit Flutmedaille: Erwin Wurzer, Bernhard Süß, Tim Rothenwöhrer, Hans Schrimpf, Xaver Altschäffl, Stefan Wagner, Konrad Seis, Josef Fritsch, Josef Köllinger, Bernd App, Josef Mader, Dieter Treske, Heinz Hamperl, Max Pfaffinger, Mario Gaida, Johann Pfaffinger, Jürgen Steingrübel, Reinhard Janka, Lothar Hafner, Christian Schuhbaum, Johann Aigner, Anton Muckenschnabl, Robert Kröll, Martin Rüpl, Norbert Retzer, Johann Hartl und Josef Krinner von den Feuerwehren Fischerdorf Pankofen, Schwarzach, Thundorf, Aicha a. d. Donau, Arbing, Natternberg-Rettenbach, Stephansposching, Altenufer, Künzing, Winzer, Haardorf,, Moos, Steinkirchen, Metten und Loh. Ehrungen vom Deutschen Feuerwehrverband. Gold: Erich Artmeier (Feuerwehr Schloss Egg) und Helmut Ksionzek (Feuerwehr Seebach); Silber: Martin Pirkl (Feuerwehr Wisselsing) und Josef Krinner (Feuerwehr Loh-Wischlburg). Ehrung vom Landesfeuerwehrverband: Gold: Ludwig Arbinger (Feuerwehr Hunding); Silber: Martin Wimmer (Feuerwehr Penzling). Ehrung vom Bezirksfeuerwehrverband: Silber: Josef Bauer (FF Buchhofen).je 

 

Erstellt: 11.04.2016 RK

Ehrenzeichenverleihung in Bernried für drei Wehren
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Wir trauern um Josef Nickl,

 

aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Winsing, der am letzten Donnerstagabend bei einem tragischen Waldunfall im Alter von erst 48 Jahren tödlich verunglückt ist. Josef Nickl trat im Jahr 1982 der Freiwilligen Feuerwehr Winsing bei. Als stellvertretender Kommandant trug er von 1994 bis 2006  die Verantwortung für die aktive Wehr in Führungsposition mit. Nach den entsprechenden Lehrgängen an der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg wurde er zum Oberlöschmeister ernannt. Auch nach der Zeit als stv. Kommandant engagierte er sich seit 2008 als Kassenwart in der Vorstandschaft der Winsinger Feuerwehr. Sein plötzlicher Tod erschüttert nicht nur die gesamte Winsinger Feuerwehr, sondern auch die Kameraden der umliegenden Wehren. Er wird uns immer in guter Erinnerung bleiben, Ehre seinem Andenken. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Freiwilligen Feuerwehr Auerbach und der Bergwacht „Graflinger Tal“ für die Einsatzabwicklung an der Unglücksstelle.

 

Bernhard Süß, Kreisbrandinspektor

Neuer Infobrief in Sachen Digitalfunk an alle Endanwender
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Notfallseelsorge übergibt Mobile Sichtschutzwand

 

Um Betroffene, Beteiligte und Einsatzkräfte bei Schadensereignissen im öffentlichen Raum besser abschirmen zu können, stellte die Diözese Passau der Notfallseelsorge im Landkreis Deggendorf eine Mobile Sichtschutzwand zur Verfügung. Torsten Maier, Ansprechpartner der katholischen Kirche für die Notfallseelsorge im Landkreis Deggendorf, übergab diese an die Freiwillige Feuerwehr Hengersberg. Diese erklärte sich in Absprache mit der Kreisbranddirektion dankenswerterweise bereit, im Bedarfsfall dieses Hilfsmittel an die Einsatzstellen zu bringen. Angefordert werden kann dieser Sichtschutz von den Kräften der Notfallseelsorge, der Krisenintervention, selbstverständlich auch von den Einsatzleitern der Feuerwehren oder bei Bedarf auch von anderen Hilfsorganisationen aus dem gesamten Landkreis.

Bei der Übergabe: v.l.: Edwin Hartl, Kommandant der FF Hengersberg, Pastoralreferent Torsten Maier und Walter Bettstetter 1. Vorsitzender der FF Hengersberg

Foto: Stefan Schlederer, FF Hengersberg

Kommandantenausflug nach Südtirol

Pünktlich am Freitag Morgen um 06:00Uhr fuhren 54 Personen nach Südtirol. Der von KBI Bernhard Süß perfekt organisierte Ausflug hatte es in sich. Fast perfektes Wetter, ein Superhotel und viel Lachen und gute Musik begleiteten uns die drei Tage. Langeweile kam nie auf, denn das Programm war bis zur letzten Minute verplant. In der wohl schönsten Feuerwehrschule Deutschland erwartete uns ein Frühstück. Nach Besuch der Lehrleitstelle und des Übungsdorfes ging es weiter nach Ellmau. Der Kommandant aus Mittenwald fuhr mit uns mit und erkläre die Besonderheiten des G7 Gipfels. Nach einem guten Mittagessen (auf Essen legt unser KBI sichtlich wert) ging es direkt nach Sterzing/Ratschings. Ein Superhotel mit Hallenbad erwartete uns und im Garten konnte man noch einige Minuten in der Sonne liegen. Es folgte der erste "Ehrenabend". Die Theatergruppe aus Tabertshausen spielte auf, auch unser KBR gab zwei kleine Einakter zur Kenntnis. Am Samstag nutzten alle das schöne Wetter und es ging mit der Seilbahn auf den Berg. Bis zu 20km wanderten manche Gruppen, bevor man sich am Abend um zweiten Ehrenabend traf. Dort wartete ein Musiker der Extraklasse. Der Musiker wurde durch unsere mitgebrachten Musiker ergänzt und wir rockten bis 01:00 das Hotel. Als Stargast trat der ehemalige Kommandant aus Hans Schadenfroh aus Schöllnstein auf, der sich neben Startenor Bernhard Süßleben mächtig gesangstechnisch ins Zeug legte. Schweren Herzens gings am Sonntag zurück, wobei das Durchmarschieren der Gilfenklamm doch manchen Schwierigkeiten bereitete. Auf zum Tegernsee, denn der Magen musste gefüttert werden. Im Bräustüberl oder am Schiff ließen sich manche bewirten. Kurz vor Landshut war dann der letzte Halt, denn der Hunger war bei einigen unübersehbar. Um 19:30 waren wir zuhause. Fazit: Super, wir fahren wieder mit!

KBR ernennt Franz Hankofer aus Ottmaring zum Ehrenkreisbrandmeister

Knapp 10 Jahre war Franz Hankofer Kreisbrandmeister im Landkreis Deggendorf. Anläßlich der Fahrzeugsegnung in Ottmaring ernannte KBR Schraufstetter Franz Hankofer nun zum Ehrenkreisbrandmeister. Franz Hankofer wusste nichts davon. Nun muss er seine Uniform aufrüsten  und wir freuen uns, ihn zurück in unserer Inspektion zu haben. Alles Gute Franz! (Bild folgt)

Wusstet ihr......eine neue lose Folge von ...sollte ich wissen:

 

...dass sich der KBR und die beiden KBIs immer am Dienstag um 07:30UHR zur wöchentlichen Dienstbesprechung treffen und dort die Woche eingeteilt wird?

 

...dass aus 3 -4 KBM Sitzungen pro Jahr  12 wurden? Ja, jeden Monat und zwar immer am ersten Montag findet eine KBM Sitzung statt.

 

...dass Tim Rothenwöhrer seit der ersten Sitzung ein fortlaufendes Protokoll schreibt und immer bei der nächsten Sitzung nach erledigt oder nicht erledigt abgefragt wird?

 

...dass der KBR bei den Sitzungen ein strenges Regiment führt. Ähnlich der Politik muss man sich melden und kommt nach Reihenfolge dran. Jeder muss jedem zuhören! Handys sind lautlos zu stellen. Wer die Regeln missachtet wird mit Süßem bestraft, d.h. er muss das nächste Mal was mitnehmen. Es klappt übrigens!


...dass Erwin aufgrund seiner Verletzung zuhause sitzt und auf Schokolade wartet! Ihr könnt sie ihm vorbei bringen, per Boten anliefern lassen oder einfach mit der Post schicken. Er bevorzug Vollmilch oder Nuss!

KBR war in Geretsried und berichtete über seine Erfahrungen als ÖEL. Die Erkenntnisse sollen in den Lehrgang ÖEL einfließen. Vermutlich hält Schraufstetter bei Beginn dieser Lehrgänge einen Impulsvortrag. Schraufstetter hält auch bei den Deutschen Hochwassertagen in Augsburg (November) einen Vortrag über den Ablauf des Hochwassers.

 

Bedarfsplanung: KBR wurde in Regensburg in das Thema eingeführt!

Wir Niederbayern dürfen uns glücklich schätzen, denn das Neue was uns vermittelt werden sollte, praktizieren wir durch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Regierung von Niederbayern.

 

Facebookeinträge: KBR weißt erneut darauf hin, dass keine Einträge von Einsätzen durch Posten von Feuerwehrleuten direkt aus der Einsatzstelle ins Facebook gehören. Es kann zu Persönlichkeitsverletzungen führen. Wir werden demnächst innerhalb der KBM Runde uns über einen Facebookauftritt als Inspektion unterhalten. Wenn an der Einsatzstelle durch "Aktive" fotografiert wird, bitte zuerst beim Einsatzleiter (Kommandant) die Erlaubnis holen. Er trägt die Gesamtverantwortung über den Einsatz. Unbestritten ist, dass Facebookauftritte der Wehr selbst zu begrüßen sind. Die Wehr hat hier die Möglichkeit das Ehrenamt Feuerwehr zu präsentieren. Also nicht verkehrt lesen...gemeint ist das Posten von Bildern direkt von der Einsatzstelle von nicht autorisierten Personen, ohne dass der Einsatzleiter davon was weiß. (Täterwissen wird evtl. veröffentlicht, Angehörige die betroffen sind.....)

Wichtige Fragen von Feuerwehrleuten zum Digitalfunk, die mich immer wieder erreichen:

Wann kommt die digitale Alarmierung?

Schraufstetter: So schnell nicht, die Endgeräte sind zwar schon in der Erprobung, aber mit einer Umstellung ist m.M. nach nicht vor 2017 zu rechnen.

Braucht der Meldeempfänger auch eine Simkarte?

Schraufstetter: Ja, braucht er. Er wird damit registriert, frei geschaltet und falls das System die Rückantwort zulässt, auch direkt im System integriert.

Kann man dann einen ME noch selbst kaufen?

Schraufstetter: kaufen ja, aber nutzlos, da er nicht zum Funktionieren gebracht werden kann, denn die Simkarte bekäme er nur über das LRA bei der TTB.

Kann man den ME selbst programmieren?

Schraufstetter: Nein, das geht nicht mehr, zudem könnte man jede Manipulation auslesen. Der ME ist adressiert, d.h. er wird ähnlich einer kommenden sms zur Anzeige gebracht. Der Nutzerkreis, d.h. der wo diese Nachricht empfangen darf, wird vorher festgelegt.

Kann der Funkverkehr am ME mitgehört werden?

Schraufstetter: Nein, kann man nicht mehr. Der ME ist ein reines Textempfangsgerät. Er piepst und vibriert, das war es.

Wie kann man den Funkverkehr überhaupt noch abhören, ich meine legal?

Schraufstetter: Das geht nur über die zugeteilten Funkgeräte, also FRT, MRT oder HRT. Hier muss man allerdings beachten, dass jedes Funkgerät über die SIM Karte im Netz angemeldet wird. Gleichzeitig kann ein gestohlenes, ausgeliehenes oder abgängiges Funkgerät sofort über das Netz gesperrt werden. Lange Freude hätte der Besitzer also nicht, noch dazu die Polizei über die GPS Ortung schneller bei ihm ist, als er ausschalten kann.

Kann man eigentlich bei den „Anderen“ mithören? (POL; BRK etc.)

Schraufstetter: Bei der POL definitiv nicht mehr. Die POL sperrt jeden anderen aus dem Netz aus. Bei den anderen Einheiten wäre es theoretisch möglich, sofern man über die Hierarchie der höheren Führungsämter, die „Ordner“ frei geschaltet bekommt. Eher aber nein!

Kann man mit dem Tetrafunk HRT telefonieren?

Schraufstetter: Ja, könnte man, aber dies wird für Feuerwehren nicht freigeschaltet. Es beansprucht das Netz zu stark. Lediglich den höheren Führungsdienstgraden (man spricht von KBR und KBI) wird das Halbduplexgespräch frei geschaltet, d.h. er kann von seinem HRT aus, einen anderen Teilnehmer direkt anwählen und nur mit ihm sprechen. (allerdings nur wie funken, also keine Vollduplexsache wie am Handy)


Neue Sandsackabfüllanlage

Im Katastrophenfall schnell und mobil helfen

Eineinhalb Jahre nach der Flutkatastrophe von 2013 hat der Landkreis Deggendorf drei neue mobile Sandsackabfüllanlagen in Betrieb genommen. Damit sind die Landkreise im Katastrophenfall künftig deutlich besser gerüstet.

weiter lesen ...... klick

Neue Sandsackabfüllanlage

Bericht Donau TV ( Langer Bericht )


...... mehr...klick


Neue Sandsackabfüllanlage

Bericht Donau TV


Übergabe Sandsackabfüllanlage für Hochwasserschutz (Niederalteich)


Bericht ab ca. 01.15 min

mehr..... klick

Donau-Hochwasser am 14. Juni 2013


Hubschrauber-Flug ab Deggendorf


Film (klick)



Donau-Hochwasser am 7. Juni 2013


Hubschrauber-Flug ab Ruckasing


Film (klick)



Neue Ehrenzeichen wurden eingeführt!

Alle Kommandanten haben per Mail Info erhalten.

INFO HIER!

Das obere Abzeichen ist als Steckkreuz im Original ausgeführt, also ohne Band!

Die Farben sind alle unterschiedlich, also Bronze, Silber, Gold!

Bilder stimmen farblich (Metallfarbe) nicht mit Original überein!

Wir bitten um Feedback, Kritik, Anregungen....alles in konstruktiver Art wird gerne angenommen!

Allerdings beachten: "Jedem Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann"

Wir haben nun einen eigenen Landkreisfeuerwehrpfarrer!

 

Godehardt Wallner aus Edenstetten

 

Unterstützt wird unser Godehardt durch Diakon Dieter Stuka.

 

Ich sage schon mal Danke und wünsche den Beiden viel Spaß im Umgang mit uns „Haudegen“. Zu gegebener Zeit werden wir anläßlich der Neustrukturierung „Ehrung“ einen Gottesdienst feiern.

Zweite Auflage erschienen! Neue Bilder integriert!

Erste Spende bereits beim Kreisfeuerwehrverband eingegangen!

Danke an die Druckerei Ebner in Deggendorf1

KAT WARN eingeführt!

KAT WARN Landkreis Deggendorf
KAT WARN wurde im Landkreis eingeführt. Lesen Sie die Broschüre und installieren Sie KAT WARN auf Ihrem Handy.
KATWARN-Merkblatt-Deggendorf.pdf
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Kreisbrandrat Schraufstetter:

 

"Es geht auch anders....! Lesen Sie bitte und helfen Sie mit. Jeder muss seine Chance bekommen!"

 

Gleichstellung muss auch Gleichstellung bedeuten. Eine Körperbehinderung heißt noch lange nicht, dass der Behinderte nicht leistungsfähig ist. Wir können es uns als "Spezialisten der Hilfe" nicht leisten, eigene Hilfe abzulehnen.

Kreisbrandinspektion

Hallo,

alles was den reinen Dienstbetrieb angeht findet ihr auf der KBR Seite. Das Passwort bekommt jeder Kommandant nach Emailabfrage zugestellt.

Zur KBR Seite geht es...auf den Helm klicken!

Alois Schraufstetter

Kreisbrandrat