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Fähre in Stephansposching gesunken

Glück im Unglück hatten ein 28-jähriger Fährmann und zwei Passagiere im Alter von 61 und 65 Jahren auf einer sinkenden Fähre am Dienstagmorgen. Alle Drei konnten sich an das Donauufer retten, nachdem die Fähre gegen 10 Uhr bei Mariaposching (Landkreis Straubing-Bogen) plötzlich untergegangen war. Sowohl die Passagiere als auch der Fährmann erlitten Unterkühlungen und wurden ins Krankenhaus gebracht.

 

Zeugen berichten, dass sie noch Schreie aus der Richtung der Fähre gehört haben. Dann sei die Fähre sehr schnell in der Mitte des Flusses gesunken. Die beiden Passagiere konnten noch selbst an das Donauufer schwimmen, der Fährmann ging auf der anderen Uferseite an Land. "Aus dem Fluss ragt nur noch die Gabel des Traktors und der Mast der Fähre heraus. Alles andere ist unter Wasser", sagte Polizeisprecher Michael Emmer. Die 89 Jahre alte Fähre Fähre hängt nach wie vor an dem Seil und ist somit im Flussbett fixiert. Mit auf der Fähre waren ein Frontlader und ein Kombi.

 

Zur Bergung wurde die Schifffahrt auf der Donau gesperrt. Das havarierte Schiff wieder über Wasser zu holen, gestaltet sich derzeit jedoch noch schwierig: Taucher können aufgrund der starken Strömung an dieser Stelle der Donau nicht eingesetzt werden. Der hohe Wasserstand mache den Helfern zudem zu schaffen, so dass die Arbeiten mittlerweile abgebrochen wurden. Ende der Woche soll eine neuer Versuch gestartet werden.

 

Da zudem befürchtet wird, dass das Seil der motorlosen Gierseilfähre reißen könnte und das unter Spannung stehende Seil wie eine Peitsche um sich schlagen könnte, wurde der gesamte Uferbereich weiträumig abgesperrt. Ein Großaufgebot von Rettungskräften sowie ein Polizei- und ein Rettungshubschrauber waren am Unglücksort im Einsatz.

 

Der Landkreis Straubing-Bogen betreibt zwischen den Orten Mariaposching und Stephansposching (Landkreis Deggendorf) seit vielen Jahren die 18 Meter lange und 19 Tonnen schwere Seilfähre, die zuletzt 1990 saniert wurde. Auf ihr können Autos, Zugmaschinen, Lastwagen, Fahrräder und Fußgänger befördert werden. Technisch wurde die Donaufähre immer auf dem neuestem Stand gehalten. Im Jahr 2011 haben die Landkreise Straubing-Bogen und Deggendorf, die jeweils zur Hälfte das Defizit tragen, kräftig in den Fährkörper investiert. Durch die zentrale Schifffahrtsuntersuchungskommission in Mainz erfolgte die Abnahme und die Ausstellung des so genannten Fährzeugnisses, das bis zu diesem Jahr 2016 gilt. Zwischenzeitlich wurde auch eine Verlängerung um weitere fünf Jahre bis 2021 in Aussicht gestellt. − pnp

 

Weitere Bilder : FF Stephansposching

 

Erstellt : Kröll / 15.05.2016

FF MOOS

Februar 2013

Aufgrund der anhaltenden Regenfälle sowie Schneeschmelze, ist ein kleiner Entwässerungsgraben der zur Ortschaft Moos führt und den dortigen Schlossweiher speist, über das Ufer getreten. Ein einzelstehendes Gebäude wurde circa 80 cm unter Wasser gesetzt.

Die FFW Moos barg noch einige Möbelteile und dichtete Türen und Fenster ab, damit kein Wasser mehr eindringen könne.

FF Winzer

27.05.2012 - Brand im Motorraum eines Güterschiffe

Quelle der Bilder: KBM Franz Kermer

 

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Alois Schraufstetter

Kreisbrandrat